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Laserkonzepte
Die gebräuchlichsten Strahlquellen für Bearbeitungsprozesse
im Solarbereich sind gütegeschaltete Festkörperlaser.
Der Grund hierfür liegt in der Notwendigkeit, gleichzeitig
hohe Leistung, exzellente Strahlqualität und maximal
mögliche Pulswiederholraten zu liefern. All diese
Parameter sind erforderlich, um hohe Prozessgeschwindigkeiten
bei hoher Auflösung zu erreichen.
Bei Festkörperlasern
gibt es vier verschiedene Funktionsprinzipien. Bis heute
arbeiten Forschungsinstitute und Solarzellenhersteller
größtenteils mit diodenseiten- und diodenendgepumpten
Festkörperlasern, die einen mit Neodym angeregten
Laserstab aus YAG oder Vanadat enthalten. Nun sind zwei
weitere Laserkonzepte alternativ zu den etablierten entwickelt
worden: der Faserlaser und der Scheibenlaser – jedoch
kann keiner der beiden den Solarzellenmarkt allein bedienen.
Die Mannigfaltigkeit der verschiedenen Prozesse macht die
Entwicklung jeweils maßgeschneiderter Laserlösungen
notwendig.
Mit seinen außergewöhnlichen Eigenschaften zur
Materialbearbeitung gewinnt insbesondere der Scheibenlaser
in der Solarzellenherstellung zunehmend an Bedeutung. Als
Ergebnis eines vergleichsweise geringen Volumens des aktiven
Lasermediums, wird das Licht über Pumpdioden über
einen Parabolspiegel geleitet und erzeugt somit einen Mehrfachdurchlauf.
Der Laserkristall wird von der Rückseite her wassergekühlt
und hat somit lediglich einen eindimensionalen Temperaturgradienten.
Dadurch erzeugt der Scheibenlaser im Vergleich zum Stablaser
eine beträchtlich höhere Durchschnittsleistung
von allerbester Strahlgüte. |
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