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Feinschneiden Die Forderungen nach immer feineren und präziseren Strukturen vor allem in der Medizin- und Elektrotechnik können konventionelle Verfahren nur mehr eingeschränkt oder gar nicht erfüllen. Moderne Festkörper- oder Gaslaser hingegen bearbeiten nahezu alle Metalle und Metallegierungen schnell und präzise. Dabei werden je nach Anforderung 3 verschiedene Verfahren eingesetzt: Brennschneiden, Schmelzschneiden oder Sublimationsschneiden. In den ersten beiden Fällen werden dabei vorwiegend gepulst angeregte Festkörperlaser mit hoher Strahlqualität (StarCut Serie), im letzten Fall Laser der StarShape Serie verwendet. Die Liste der laserspezifischen Vorteile ist lang:
Die Wärmeeinflußzone ist auf Grund der Fokussierbarkeit des Lasers und der geringen Einwirkzeit äußerst gering (bis zu 3 µm). Die Schnittkante ist in der Regel so sauber, daß auf aufwendige Nachbearbeitungsschritte verzichtet werden kann. Die Schnittbreite und Schnittgeschwindigkeit sind äußerst attraktiv - so kann beispielsweise ein 100 µm dickes Blech mit einer Schnittbreite von 18 µm bei einer Geschwindigkeit von 10 mm/sec bearbeitet werden. Da der Laserstrahl nicht stumpf werden kann, ist die Prozeßsicherheit im höchsten Maße gesichert. Die Flexibilität ist unübertroffen gut - mittels eines CAD-Systems ist jede neue Kontur binnen Minuten neu definiert. Diese und eine Reihe weiterer Vorteile sind der Grund dafür, weshalb klassische Methoden wie das chemische Ätzen bzw. die Funkenerosion immer weiter in den Hintergrund gedrängt werden.
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