Die Reparatur oder Bearbeitung der Form mit dem Laser vor Ort kommt mit minimaler Vor- und Nachbearbeitungszeit aus und erreicht Materialqualitäten, die dem Neuzustand ebenbürtig sind. Der Laserstrahl verschweißt einen manuell geführten Zusatzdraht punktgenau und hochfest mit dem Werkstück. Es lassen sich Flächenaufträge mit Drahtdurchmessern von 0,1 mm bis 0,8 mm realisieren. Der eng begrenzte Wärmeeintrag, die hohen Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeiten, die genaue Steuerung der Energie des Laserstrahls über Pulsformung – alles zusammen sorgt für minimale thermische Belastungen des Werkstücks. Bei rissgefährdetem Material entfällt das Vorglühen der gesamten Form.
Mit der schwenkbaren Bearbeitungsoptik lassen sich bei dieser Art des Laserschweißens auch senkrechte Flächen, engen Geometrien oder schwer zugänglichen Stellen ohne Drehen oder Kippen der Form bearbeiten. In vielen Fällen reicht eine einfache Nachbearbeitung der Schweißnaht, etwa mit dem Ziehstein. Die Erfahrung belegt, dass sich ein System zum Laserauftragschweißen schnell rechnet – selbst bei nur gelegentlichem Einsatz. Dies gilt für das produzierende Unternehmen (das aufwändige, zeit- und kostenintensive Transporte beschädigter Formen und externe Reparaturkosten einspart) genauso, wie für spezialisierte Lohnfertiger.